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0 Euro für den guten Zweck

Innerhalb von wenigen Tagen waren die 0-Euro-Scheine mit dem Kaiserwagen-Motiv vergriffen. Ab Montag, 4. Dezember, werden die letzten Geldscheine ohne Notenwert zugunsten des Projektes Kulturkindergarten der Alten Feuerwache ab 18.30 Uhr bei EBAY versteigert – es geht um die ersten elf Seriennummern.

Die Nachfrage nach den beliebten Souvenirscheinen war groß. In Schlangen standen die Menschen vor dem Geschäft von Wuppertal Touristik, um einen der 0-Euro-Scheine mit dem Kaiserwagen zu ergattern. Medien berichteten überregional über das rosafarbene Sammlerstück. Und selbst aus Frankreich und der Schweiz gingen auf wuppertalshop.de Bestellungen ein.

Alle, die noch einen Schein für ihre Sammlung haben möchten, bekommen eine weitere Chance – und können damit Gutes tun. Die Scheine werden ab dem 4. Dezember beim Online-Auktionshaus EBAY versteigert. Jeder EBAY-Nutzer kann beim Account der Alten Feuerwache namens wupp_kukiga mitbieten. Er ist auch über den Kurzlink bit.ly/kukiga_nulleuro zu erreichen. Die Scheine haben die begehrten Seriennummern 1 bis 11. Eine Woche lang beginnen jeden Tag Auktionen von einzelnen Nummern, die jeweils sieben Tage lang andauern – die „Eins“ wird der Schlusspunkt am Sonntag. Auf unserer Facebookseite www.facebook.com/wuppertal.marketing berichten wir über neue und abgelaufene Auktionen.

Die Einnahmen kommen dem Projekt Kulturkindergarten der Alten Feuerwache zugute. Der Grundstein für das Gebäude im Mirker Quartier soll noch vor Weihnachten gelegt werden. Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren, insbesondere aus schwierigen Verhältnissen und deren Eltern sich den Kita-Besuch nicht leisten können, sollen dort kulturell gebildet und begleitet werden – von der musischen Bildung über Sprachen bis zum Thema Menschenrechte. Laut der Alten Feuerwache wird der Kulturkindergarten ein einmaliges Projekt in der Bildungslandschaft, das wir gerne unterstützen.
Der Trend, 0-Euro-Scheine mit Sehenswürdigkeiten herzustellen, kommt aus Frankreich. Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) und die Wuppertal Marketing GmbH hatten sich zusammengetan, um eine Auflage von 10.000 zu produzieren, die innerhalb von kürzester Zeit vergriffen war.