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© B. Echterhoff/WMG/Lichtobjekt von Kai Fobbe

Kulturtrasse 2017

Mit der Kulturtrasse 2017 hat die Stadt Wuppertal Neuland betreten. Das Interesse an der vielfältigen Kultur in Wuppertal hat viele Menschen begeistert. Das Konzept, über die Nordbahntrasse ein verbindendes Element zu schaffen, ging auf.

Abwechslungsreich war das erste Kulturfest auf der Nordbahntrasse. In drei Quartieren und an weiteren markanten Plätzen konnten Kunst und Kultur unter anderem mit dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Lichtkünstlern, Sängern, Autoren, Malern und weiteren Kulturschaffenden erlebt werden. Spektakulär waren verschiedene Installationen in den Tunneln (Fatloh, Rott, Engelnberg, Tanztunnel). Bei dem Projekt LOCHKARTEN handelte es sich beispielsweise um eine Videoarbeit, bei der sich der Künstler Kai Fobbe mit Lochkarten der Bandweberei Kafka beschäftigt: Licht scheint durch rotierendes, transparent eingefärbtes Acrylglas und wird mit Spiegeln durchbrochen. Auch bei vielen anderen Installationen sorgte gerade die zeitliche Vergänglichkeit der Kunst für einen nachhaltigen Eindruck.

Die KulturTrasse 2017 ist eines der Projekte von "Wuppertal 2025 - Strategien für Wuppertal". Sie ist eine Kooperation des Kulturbüros mit der Wuppertaler Marketing Gesellschaft und der Bergischen Musikschule. Die Umsetzung der Trasse wurde unterstützt von öffentlichen Förderprogrammen, von Wuppertaler Firmen und Privatleuten.

Neben Stadtteilen und Menschen hat die KulturTrasse 2017 gezielt zwei Wuppertaler Stärken miteinander verbunden: die lebendige Kulturszene und einen der interessantesten Freizeitwege Deutschlands. Beide wurzeln im großen Engagement der Wuppertaler, die ihre Stadt mit gestalten, indem sie unter anderem eine alte Bahnstrecke zur Freizeittrasse, einen Bahnhof in eine Utopiastadt oder Fabriken zu kulturellen Spielstätten und Ateliers umnutzen. Am Wochenende geht es weiter – dann bei Wupp 24!