Projekte / Der Lange Tisch

Die längste Festtafel Deutschlands

Eine viele Kilometer lange Festtafel längs durch die Stadt zu bauen und dort ein fröhliches Fest zu feiern, geht allein in Wuppertal, denn nirgendwo sonst trifft man auf solch eine Topografie.

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Die Grundidee des „Langen Tisches“, alle Bürgerinnen und Bürger einzuladen, die komplette Talachse von Vohwinkel bis Oberbarmen mit Tischen und Stühlen zu bestücken, wird nur durch die Sperrung der viel befahrenen Hauptverkehrsader möglich. Für dieses Großereignis arbeiten alle städtischen Ressorts und die Wuppertal Marketing GmbH im Fünf-Jahres- Rhythmus eng zusammen.

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Das erste Mal war Wuppertal 1989, zum 60. Stadtgeburtstag, Veranstalter dieses Großereignisses. Beim 2. Langen Tisch – 10 Jahre später – waren mit 500.000 Besuchern deutlich mehr als die gesamte Wuppertaler Bevölkerung unterwegs. Zum 75. Geburtstag im Jahr 2004 stand wiederum die ganze Stadt kopf. Von Oberbarmen im Osten der Stadt über Barmen, Unterbarmen, Elberfeld und Sonnborn bis nach Vohwinkel im Westen haben Familien, Nachbarschaften und Freundeskreise, Hobbygärtner, Schachspieler, Plattkaller, Karnevalisten, Oldtimerfreunde – kurz: alle Wuppertaler miteinander gefeiert, sind ihrem Hobby in aller Öffentlichkeit nachgegangen und haben sicher auch neue Freunde gewonnen. Und auch im Sommer 2009 war das nicht anders. Über 200 Künstler auf über 90 Bühnen boten dem Feiervolk neben Speisen und Getränken aus unterschiedlichsten Kulturen den höchsten Grad an Abwechslung und feierten auch noch gleichzeitig den 80-igsten Geburtstag Wuppertals.

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Um diese herausragende Veranstaltung zu ermöglichen, hat die Wuppertaler Stadtverwaltung den Verwaltungs- und Kostenaufwand auf ein Minimum reduziert und bspw. die folgenden Spielregeln festgelegt: Sondernutzungsgebühren und die Gebühren für die zu beantragenden Ausschankgenehmigungen wurden auf eine Minimum zurückgestuft. Als Gegenleistung wurden alle Verbände und Vereine, die Getränke oder Speisen anbieten und damit Gewinne erwirtschaften wollten, aufgefordert, einen eigenen Programmpunkt anzubieten. Im Ausnahmefall konnte auch in eine Gemeinschaftskasse eingezahlt werden, um daraus beispielsweise Walking Acts zu finanzieren.

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Für die zur Betreibung gastronomischer Stationen notwendige Infrastruktur sorgte der Veranstalter: Zapfstellen für Strom und Wasser wurden von professioneller Hand koordiniert und installiert.  Nur die Zuleitungen von den Zapfstellen bis zum Gastronomiestand mussten vom jeweiligen Betreiber selbst vorgenommen werden. Wir werden versuchen, auch für 2014 ähnliche Voraussetzungen zu schaffen.

Der Lange Tisch hat sich in Wuppertal als eine feste Größe etabliert und als identifikationsstiftendes, medienwirksames Fest bewiesen. Die Wuppertal Marketing GmbH will im Verbund mit der Stadt dafür sorgen, dass sich die Talachse alle fünf Jahre in den längsten Tisch Deutschlands verwandelt.