Die Film-, Medien- und Kulturwirtschaft ist für das Bundesland Nordrhein-Westfalen zu einem erheblichen Wirtschaftsfaktor geworden.
Wuppertal als Filmstadt bekannt zu machen, ist ein Imagegewinn für die Stadt, zum einen weil damit Bilder unserer Stadt einem großen Publikum vermittelt werden. Zum anderen aber auch, weil das Thema positiv besetzt ist. Zahlreiche Filmprojekte sind in Wuppertal mit steigender Tendenz realisiert worden: allein in den letzten zehn Jahren sind über 50 Film- und Fernsehproduktionen hier entstanden. Mit über 100 Unternehmen und Selbstständigen besitzt Wuppertal zudem eine breite Basis, um Filmproduktionen zu ermöglichen.
Film ist daher ein wichtiges Instrument im Stadtmarketing. Die Wuppertal Marketing Gesellschaft bietet zusammen mit der Bergischen Entwicklungsagentur einen umfangreichen Service für Filmproduktionen und berichtet an dieser Stelle regelmäßig über Dreharbeiten in Wuppertal.
Wuppertal bietet für Filmproduktionen eine ausgewogene Mischung sowohl aus Motiven mit Lokalkolorit als auch mit Urbanität: also unverwechselbare Motive, wie die Schwebebahn, oder Straßenzüge und Villen aus der Epoche der Industrialisierung.
TV-Tipp: Wuppertal bei "Terra X" am 19. Mai, 19:30 Uhr im ZDF
Im Rahmen der ZDF-Sendereihe "Terra X" widmet sich die neue Staffel"Deutschland von oben" im erstenTeil dem Schwerpunkt Stadt.
Am kommenden Sonntag, 19. Mai, ist auch der Blick auf Wuppertal aus der Vogelperspektive zu sehen. Im Besonderen werden die Schwebebahn mit der Wupper als Lebensader und "eisernes Rückgrat" gezeigt.
Dreharbeiten zum Kinofilm "Nicht mein Tag" an der Platzhoffstraße
Zwei Drehtage waren das Team um Regisseur Peter Thorwarth, Produzent Christian Becker und die Schauspieler Moritz Bliebtreu und Axel Stein für die Dreharbeiten des Kinofilms "Nicht mein Tag" zu Gast an der Platzhoffstraße.
Die alte Villa wird im Film in Szenen zu sehen sein, die in Amsterdamm spielen. Damit stellt die Filmstadt Wuppertal wieder ihre Vielseitigkeit unter Beweis: die Mischung aus typischen lokalen Motiven und internationaler, unverbrauchter Urbanität sind für Produktionsfirmen sehr interessant. "Wuppertal hat eine tolle Architektur. Die hat uns sehr gefallen", sagte Produzent Christian Becker gegenüber der WZ.
Die Komödie verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft, eine Geiselnahme und viele wahnwitzige Ereignisse - alles spitzt sich im Laufe des Tages sehr kurios und humorvoll zu.
Der Kinofilm basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Ralf Husmann und wird im kommenden Jahr in die Kinos kommen.
Tipp Filmstadt Wuppertal: Drehorte-Rundgang am 14. April
Wuppertal war u.a. Gastgeber bei promineten Filmproduktionen wie "PINA", "Nichts bereuen", "Der Krieger und die Kaiserin", "Alice in den Städten" und vielen, vielen mehr. Lernen Sie die Filmstadt Wuppertal an originalen Drehorten kennen und erfahren Sie was Wuppertal für Filmproduktionen so interessant macht.
Am Sonntag machen Filmkenner Lutz Ahr und Stadtführer Jürgen Holzhauer im Rahmen der vierstündigen Tour „Drehort Wuppertal“ mit Locations der Kinowelt zwischen Langerfeld und Elberfeld vertraut.
Im „Kontakthof“ an der Genügsamkeitstraße, dem Endpunkt der Tour, die teils mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird, sehen die Teilnehmer anhand von Filmausschnitten, wie sich ganz alltägliche Orte in Filmkulissen verwandeln.
Drehort Wuppertal: Sonntag, 14. April, 11 Uhr, Treffpunkt Bushaltestelle Badische Straße (Linie 604, 608 ab Alter Markt). 4 Std., Preis 12,50 € (VRR-Ticket erforderlich).
Buchung und Informationen bei: Wuppertal Touristik in der Schloßbleiche 40 (City-Center) 42103 Wuppertal Telefon: 0202/ 563 -2270 oder -2180
Deutscher Filmpreis 2013
Am 26. April verleiht die Deutsche Filmakademie im Friedrichstadt-Palast den Deutschen Filmpreis 2013 in 16 Kategorien.
Der Filmpreis ist mit einer Gesamthöhe von knapp 3 Millionne Euro die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die große Gala wird am selben Abend um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt und von Mirjam Weichselbraun moderiert.
Der erste Gewinner steht bereits fest: Regisseur, Produzent, Schauspieler und Autor Werner Herzog erhät den Ehrenpreis für seine hervorragenden Verdienste um den deutschen Film.
Für die programmfüllenden Spielfilmen sind folgende Filme nominiert: Cloud Atlas, Hannah Arendt, Lore, Oh Boy, Quelle des Lebens und Die Wand
Bei den Programmfüllenden Dokumenatrfilmen gehen in Rennen: More than Honey, Vergiss mein nicht und die Wohnung
Ein Übersicht über alle Nomierungen in den 16 Kategorieren sehen Sie hier.
Ausszeichnungen für Michael Hanekes "Liebe"
Hollywoods Filmkritiker haben das französische Drama «Liebe» des Österreichers Michael Haneke zum besten Film des Jahres gekürt.
Bereits Anfang Dezember war Haneke mit dem Europäischen Filmpreis für sein neuestes Werk "Liebe" ausgezeichnet worden. Der Film zeigt ein älteres Ehepaar, das sein ganzes Leben miteinander verbracht hat. Nach einem Schlaganfall wird die Frau ein Pflegefall. Ihr Mann, sebst körperlich schwach, kümmert sich daraufhin aufopferungsvoll um sie.
Eine neue Folge der Sendung mit der Maus wird am kommenden Sonntag, den 25. November um 11:30 Uhr ausgestrahlt.
In dieser Folge feiert Lars der kleine Eisbär seinen 20-jährigen Geburtstag. Um diesen Ehrentag gebührend zu würdigen, besuchte er zusammen mit Christoph Biemann den Zoologischen Garten Wuppertal.
Als weitere Geburtstagsgäste kommen dann unter anderem unser Eisbärmädchen Anori zusammen mit Ihrer Mutter Vilma in der aktuellen Folge vor. Sowohl Anori als auch allen Mitarbeitern des Zoos bereiteten die Dreharbeiten viel Spaß.
"Anton Pfeiffer" und die Autorin Anne Carina Hashagen im TV-Portrait
Anne Carina Hashagen ist gebürtige Wuppertalerin und eröffent als Autorin des Buches "Anton Pfeiffer und der Zauberkongress" ganz neue Blicke auf Wuppertal.
"Anton Pfeiffer" ist ein Junge, der sich tapfer durch den Schulalltag schlägt. Malen liebt er, Mathe eher nicht. Und auch sonst findet er sich ziemlich normal, bis er einige Tage vor Weihnachten dem kleinen Zauberer Oskar begegnet, den er eigentlich gar nicht sehen dürfte. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Was hat es mit der alten Eiche hinter dem Schulhof auf sich? Welches Geheimnis verbirgt der Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn?
Es entsteht eine magische, fantastische Geschichte um "Anton Pfeiffer", die fast an einen bergischen Harry Potter erinnern, die aber eben nicht in Hogwarts sondern in Wuppertal spielt!
Das Sat1 17:30 Magazin hat Anne Carina Hashagen und "Anton Pfeiffer" in Wuppertal besucht. Sie können sich den Filmbeitrag hier anschauen.
Ausgezeichnet: Wuppertaler Kinomacher für Jahresfilmprogramme geehrt
Drei Wuppertaler Kinomacher wurden am vergangenen Dienstagabend im Kölner Theater am Tanzbrunnen zum wiederholten Mal von der Film- und Medienstiftung NRW für ihre "herausragenden Jahresfilmprogramme" ausgezeichnet. Die Talflimmern-Betreiber Mark Rieder und Mark Tykwer freuten sich über einen Sonderpreis für ihr dachloses Sommerkino im Lichthof der Alten Feuerwache an der Elberfelder Gathe, Mustafa El Mesaoudi wurde für die Programmierung des Oberbarmer Kinos Cinema mit einem Preisgeld in Höhe von 8000 Euro prämiert.
Filmstadt: Von Elberfeld nach Vohwinkel
Seitdem Wim Wenders’ Film „Pina“ in den Kinos anlief, staunen Cineasten in ganz Deutschland über die Locations, die sie auf der Leinwand entdecken.
Dem „Drehort Wuppertal“ widmet sich ein vierstündiger Stadtrundgang, der mit Wuppertals Anteil an der Kinowelt vertraut macht. Die von Jürgen Holzhauer und Lutz Ahr geleitete Tour berücksichtigt neben „Pina“ auch die vielen anderen Filme, die in Wuppertal gedreht wurden. Am Bahnhof Vohwinkel wird den Teilnehmern gezeigt, wie sich ein ganz alltäglicher Ort in die Kulisse einer Filmszene verwandelt. Dabei wird jeder für sich entdecken, dass solche Orte gar nicht so alltäglich sind, sondern ein eigenes Flair besitzen – ein Flair, wie man es nur in Wuppertal findet.
Anmeldung bei Wuppertal Touristik, Schloßbleiche 40, 42103 Wupppertal Telefon 0202/ 563-2270 oder -2180.
Fernsehfilm "Der Klügere zieht aus" am 25.10. im ZDF, 20:15 Uhr
Am Kaiserplatz und an der Sonnborner Straße hat das ZDF im Herbst 2011 für den Fernsehfilm "Der Klügere zieht aus" gedreht - am Donnerstag, 25. Oktober, wird der Fernsehfilm erstmals ausgestrahlt (20.15 Uhr).
Die Produktionsfirma Polyphon hatte den Film im Auftrag des ZDF sowohl in Wuppertal als auch in Köln gedreht. Regie führte Christoph Schnee, das Drehbuch stammt von David Ungureit.
Zum Inhalt: Die Geschichte handelt von dem 40-jährigen Peter Fischer (Matthias Koeberlin), der sich nach 17 Ehejahren von seiner Frau Nina trennt und ins Gartenhaus zieht. Midlife-Crisis, ein Neuanfang und die Frage nach dem Warum spielen dabei eine wichtige Rolle. Der Wunsch des Paares, das sich auseinandergelebt hat: Freunde bleiben.
Jubliläum: 100 Jahre Medienprojekt Wuppertal
Am 27. Oktober 2012 lädt das Medienprojekt Wuppertal zu seiner 100-Jahr-Feier im Mirker Bahnhof/ Hutmacher (Mirker Straße 48, Wuppertal-Elberfeld) ein. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, Beginn um 19:00 Uhr.
Das Programm wird in sechs Räumen parallel stattfinden: die Filmpremiere »Ein Tag Wuppertal«, Livemusik von Comping & The Toyotas, Trashcomedy von ASL-AK, ausgewählte Medienprojektfilme aus seiner 100jährigen Geschichte, Lichtinstallationen von den RaumZeitPiraten, die Ausstellung »Fans & Arschlöcher« und Party. Außerdem werden Plakate verschenkt.
Weiter Informationen und das Programm finden Sie hier.
Wir gratulieren dem Medienprojekt zum Jubiläum.
Blickpunkte - Dreharbeiten zum "Türkei"-Film (AT)
10 Wuppertaler FilmemacherInnen, 10 fiktive Kurzfilme, 10 Geschichten in einer Stadt und ein erfahrenes Filmteam; das sind die Grundsteine von Blickpunkte, einem interkulturellen Film- und Kunstprojekt.
Von den 10 Kurzfilmen hat das Blickpunkte-Team um Mario von Grumbkow mit dem "Türkei"-Film bereits die vierte Produktion abgedreht. Gefunden haben sich die Wuppertaler Filmemacher im Medienprojekt Wuppertal und arbeiten auch ehrenamtlich für den Verein Viollbild e.V..
Am 26. August waren interessierte Pressevertreter eingeladen, dem Dreh beizuwohnen und sich vom Spaß, dem Können und dem absoluten Engagenment aller Beteiligten zu überzeugen.
Drehort war der türkische Supermarkt Dolunay in der Franzenstraße, den das Blickpunkte-Team außerhalb der Öffnungszeiten für die Filmarbeiten nutzen konnte. Gedreht wurden Szenen im Supermarkt und Außenaufnahmen im Nachbarhaus, welche durch das schmuddelige Regenwetter nicht getrübt wurden. Ganz im Gegenteil: flux wurden einige Regenschirme für den Notfall bereit gestellt und schon lief die Kamera wieder. Für großes Interesse bei Passanten und Autofahrern sorgte besonders die Massenszene mit den Schauspielern und Komparsen, die zunächst nur pantomimisch geprobt werden konnte - schließlich wollte man die Anwohner sonntags nicht einer möglichen Lärmbelästigung aussetzen.
Der Produzent Mario von Grumbkow ist von seinem Team begeistert: "Alle Mitwirkenden sind von einer unglaublichen Motivation getragen. Jede(r) schmeißt sich mit vollem Einsatz in seine/ihre Aufgabe. Wir haben ja alle noch einen Job bzw. Ausbildung/ Studium, welche uns ordentlich fordern und machen dieses Kurzfilmprojektin unserer Freizeit"
Die Regisseurin und Autorin des "Türkei"-Films, Yasemin Markstein, ergänzt "Obwohl wir die gestrigen Dreharbeiten erst weit nach Mitternacht beendet hatten, waren alle heute morgen um 7 Uhr wieder zum Dreh vor Ort. Trotz des engen Zeitplans haben wir viel Spaß miteinander, sind aber immer mit 110 Prozent bei der Sache."
Die Schauspieler sind überwiegend Freunde und Bekannte der Filmemacher, aber auch Casting-Teilnehmer.Einige haben schon Erfahrung auf der Bühne und vor der Kamera gesammelt, für andere ist dies das erste Filmprojekt. Für die Komödie stehen u.a. Sayim Kara ("Yasin"), Bora Ahmet Altun ("Caner"), David Yann Vormweg ("Fuat"), Cemile Syran ("Oma") sowie Veysel Karadon ("Vater") und Nilüfer Karadon-Özkandemir ("Mutter") vor der Kamera.
Die bisherigen Dreharbeiten wurden u.a. im Sparkassen-Turm am Islandufer, am Ölberg, im U-Club und in einer Wohnung am Röttgen gedreht. Auch für die weiteren Kurzfilme haben die Filmemacher Locations in Wuppertal ausgewählt. Die Premiere der zehn Kurzfilme wird im kommenden Jahr im Cinemaxx stattfinden und auch weitere Vorführungen u.a. beim Talflimmern sind in Planung.
Inhalt: Es handelt sich bei dem Film um eine Komödie um den Türken Yasin, der alles andere als diszipliniert und erfolgreich ist, so wie es seine Eltern gerne hätten. Als seine Eltern jedoch für mehrere Tage in die Türkei fliegen müssen, bleibt Yasin keine andere Wahl als den Lebensmittelladen der Familie zu führen. Das hat er noch nie gemacht und Probleme sind vorprogrammiert. Unzufriedene Kunden, nervende Kumpels, ein dreister Dieb und eine listige Oma machen Yasin die Tage schwer. Und dann taucht plötzlich Yasins Kinderliebe Gül auf, mit der er umbedingt ausgehen möchte...
Einige Ausschnitte aus dem Film gibt es im folgenden Video.
Besucherrekord: Traumkulisse auf der Hardt mit gut 500 Gästen bei den Filmschauplätzen in Wuppertal
Die Wuppertal Marketing GmbH hat bei der dritten Teilnahme im Rahmen der FilmSchauPlätze NRW am 22. August einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Eine freundliche Sommernacht lockte gut 500 Besucher zu den FilmSchauPlätzen auf den Elisenplatz.
Am 29. Juni findet ein ganz besonderes Filmprojekt statt. Das Medienprojekt Wuppertal ruft alle Interessierten auf, an diesem Tag ihren Alltag in Wuppertal filmen. Man kann das Normale und das Besondere an diesem Tag vom Aufstehen bis ins Bett gehen mit der eigenen Kamera oder dem Handy festhalten und sollte dabei möglichst kreativ und experimentierfreudig sein.
Aus allem Filmmaterial wird ein Film geschnitten, der am 27.10. im Mirker Bahnhof präsentiert wird und dann als DVD erhältlich ist.
Freilufthungrige Cineasten sind auch in diesem Sommer im Innenhof der Alten Feuerwache an der Elberfelder Gathe außerordentlich gut aufgehoben. Die beiden Kinomacher Mark Rieder und Mark Tykwer zelebrieren auf dem Areal ab dem 7. Juli erneut ihr Open-Air-Kino Talflimmern.
Los geht´s mit dem Oscar-Gewinner THE ARTIST, der mit einem stimmungs-vollen musikalischen Rahmenprogramm mit Stummfilmklassikern flankiert wird. Die darauffolgenden Wochen sind prall gefüllt mit zeitgenössischem Filmschaffen aller Genres: Insgesamt können die Zuschauer aus 33 Filmabenden unter dem Sternenzelt wählen.
Vorverkauf im Internet gibt es hier und hier oder an vielen VVK-Stellen (Café ADA, Wuppertal-Touristik, HdJ Barmen, uva.) Veranstaltungsort: Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wupperta Eintritt: EUR 6, ermäßigt EUR 5 (Besitzer eines WSW-Abo-Tickets) Programm und Infos: www.talflimmern.de
Dreharbeiten 2012: Kurzfilmprojekt BLICKPUNKTE
BLICKPUNKTE ist ein Kurzfilmprojekt aus Wuppertal. Ein erfahrenes Filmteam wird zusammen mit 10 Wuppertalern verschiedener europäischer Nationen fiktive Kurzfilme entwickeln und drehen. Los geht es mit dem ersten Kurzfilm am 01. April am Islandufer.
Jeder Film richtet seinen Blick auf einen bestimmten Punkt in Wuppertal und zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben der Projektteilnehmer. So werden die verschiedenen kulturellen Hintergründe der jungen Teilnehmer nach Wuppertal geholt.
BLICKPUNKTE fördert zum einen den interkulturellen Dialog, sowie die Kreativität und die unternehmerische Initiative der jungen Projektteilnehmer und stellt zum anderen die kulturelle Vielfalt der Stadt Wuppertal in den Vordergrund. Darüber hinaus trägt das Filmprojekt durch eine weite Verbreitung zur Entwicklung der Solidarität und zur Förderung der Toleranz junger Menschen in Europa bei.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Dreharbeiten King Ping: Rathaus Barmen
Nachdem für dem Film Kink Ping schon viele Szenen im Zoo, am Friedhof Hochstraße, dem Haus der Jugend in Barmen oder im U-Club im Kasten sind, geht es am 30. März im Rathaus Barmen weiter. Der Haupteingang und der Rathaus-Vorplatz werden ab 18:00 Uhr teilweise für die Dreharbeiten gesperrt.
Die Produktion des Kinofilms ist am 7. März gestartet. Das Geld für die Produktion stammt ausschließlich aus Sponsoring, Crowdfunding, Invests und vom Koproduzenten HAKO Media. Das tut dem Anspruch des Teams, einen richtig guten Kinofilm zu machen, allerdings keinen Abbruch. Nun sind 15 der 23 strammen Drehtage bereits abgefilmt.
Making Of Hako Media dreht zum Film King Ping ein 30-minütiges Making Of. Regie führt Peter Schaul. Das Making Of dokumentiert die Dreharbeiten und zeigt, wie einzelne Szenen entstehen. Es soll bei der Premiere von King Ping gezeigt werden und auch Teil der späteren DVD sein.
Wim Wenders ist Ehrenringträger der Stadt Wuppertal
Oberbürgermeister Peter Jung hat dem Filmemacher die Auszeichnung am Samstag, 10. März, in der Historischen Stadthalle verliehen. Ein Dank, so Jung, auch für die Idee, die Stadt zu einem Teil des Films werden zu lassen.
"Indem Sie viele getanzte Szenen in das Wuppertaler Alltagsleben integriert haben, gehen Sie mit dem Zuschauer auf eine ganz besondere Stadtrundfahrt", sagte Oberbürgermeister Peter Jung in seiner Laudatio. "Immer wieder spielt Wuppertal mit seiner besonderen Mischung aus Geschichte und Gegenwart, Natur und Industriekultur, alltäglicher Kulisse und großer Kunst eine heimliche Hauptrolle. Und das macht uns hier im Tal sehr stolz - auf den Film, auf das Ensemble, auf Pina Bausch und auf unsere Stadt", so Jung.
Wenders zeigte sich gerührt: "Wuppertal ist mir ans Herz gewachsen, ich habe der Stadt viel zu verdanken." Mit seinem Film "Pina - tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" habe er nicht nur die Choreographin Pina Bausch und ihr Tanztheater filmisch geehrt. Vielmehr habe er auch die Stadt Wuppertal mit seinem Film - erstmals ein Dokumentarfilm in der innovativen 3D-Technik - in alle Welt gebracht. Wenders habe eine lange und besondere Beziehung zum Tanztheater Pina Bausch und zur Stadt.
Der Regisseur, der bei der Oscar-Verleihung Ende Februar in Los Angeles noch live vom roten Teppich nach Wuppertal grüßte, sagte zur Freude aller Anwesenden der Feierstunde, dass er den "Oscar", wenn er ihn gewonnen hätte, mitgebracht und der Stadt und dem Tanztheater Pina Bausch gewidmet hätte.
Übertragung der Oscar-Verleihung in der Schwimmoper
In diesem Jahr schaut Wuppertal besonders gespannt gen Hollywood: Denn der 3D-Film "Pina - tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" von Wim Wenders für Pina Bausch wurde von der US Academy of Motion Picture Arts and Sciences als bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Der Film entstand größtenteils in Wuppertal in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Tanztheaters.
Wer live dabei sein möchte, wenn der legendäre Satz "And the Oscar goes to ..." gesagt wird, kann das in der Nacht vom 26. auf den 27. Februar in der Wuppertaler Schwimmoper tun: Auf der großen Leinwand können die Besucher das Defilee auf dem roten Teppich und die glamouröse Verleihung mitverfolgen.
Am Sonntagabend ab 23.30 Uhr öffnet das Schwimmbad seine Pforten für alle Fans von Film und Tanz und Freunde des Tanztheaters, die Lust haben, gemeinsam mit dem Ensemble zu feiern und zu tanzen. "Glanz und Glamour" lautet das Motto für den Dresscode.
Karten für das "Oscar Night Fever" gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt ist frei.
Wim Wenders "PINA" im Rennen um den Doku-Oscar
Nun ist amtlich: die 3D-Hommage «PINA» ist für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert worden.
Am 26. Februar entscheidet sich, ob sich "PINA" gegen die verbliebenen vier Mitbewerber durchsetzten kann und den berühmtesten Filmpreis der Welt erhält.