Filmstadt 2007
Filmstadt Wuppertal 2007
Durch die zentrale Lage in NRW und vielen anderen für Filmschaffende attraktive Aspekte sind auch im Jahr 2007 wieder viele Produktionen in der markanten bergischen Set-Alternative zu Düsseldorf und Köln gedreht worden. Neben dem Team der „Frechen Mädchen“ haben noch 8 Produktionsfirmen in Wuppertal gedreht.
Up! Up! To The Sky Seit seiner Kindheit glaubt Arnold ein Außerirdischer zu sein. In einer psychiatrischen Klinik nimmt sich die junge Ärztin Wanda seiner an und verliebt sich in ihn. Ihr Weltbild gerät immer mehr ins Schwanken und sie fragt sich, ob Arnold vielleicht wirklich von einem anderen Stern kommt. In der Tragikkomödie spielen die Wuppertaler Armin Rohde und Ann Katrin Kramer sowie Max Riemelt, Anneke Kim Sarnau und Wotan Willke Möhring die Hauptrollen. Hardi Sturm als Regisseur drehte verschiedene Szenen des vom NDR koproduzierten Kinofilms in der Wuppertaler Nordstadt, einem lebendigen zusammenhängenden Jugendstil- Viertel. Gedreht wird die 1,3 Millionen Euro Produktion mit Unterstützung der Filmstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg und der MSH Nordmedia in Hamburg auf dem Land an der Elbe und in Wuppertal.
Das Kuckuckskind Das Sozialdrama „Das Kuckuckskind“ hat die RheinFilm in Wuppertal und im Bergischen Land sowie in Köln im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Claudia Luzius) realisiert. Regie führt Imogen Kimmel nach einem Drehbuch von Nicole Walter-Lingen. Produzent ist Stefan Jacob. Als Darsteller standen Bettina Kupfer, Tina Ruland, Uwe Bohm und Michael Degen vor der Kamera von Guntram Franke. Jonas Hämmerle spielt den kleinen Marco, der zwischen der Mutter und dem getrennt lebenden Vater steht. Als die Mutter mit einem heimlichen Vaterschaftstest beweist, dass Marco nicht sein leiblicher Sohn ist, beginnt das Drama des Scheinvaters, der vor Gericht darum kämpft, sein „Kuckuckskind“ weiterhin sehen zu dürfen.
Cobra 11 Actionfilmtaugliche Straßenschluchten in Wuppertal hat die Action concept Film- und Stuntproduktion GmbH schon häufiger für ihre Produktionen genutzt.
Der Dreh von mehreren Szenen für die RTL Serie "Alarm für Cobra 11- die Autobahnpolizei" machten das Wohnviertel in Wuppertal zur Actionkulisse. Um dem 55 köpfigen Team rund um die Stuntcrew den Weg frei zu machen, sind mehrere Straßen gesperrt worden. Beim Chickenrace mit Totalschaden fliegen mit mächtig viel Lärm Autoteile durch die Luft. 2,5 Minuten Verfolgungsjagd für die Folge „Inkognito“ brauchen einen langen Drehtag, an dem die Wuppertaler interessiert den Drehort als Ausflugsziel nutzen. Und warum das Ganze in Wuppertal?„Das gesamte Umfeld und die Häuser passen perfekt in die Logistik der Folge“, erklärt Petra Keller die Pressesprecherin der Produktion.
Beento Der Kurzfilm beruht auf wahren Begegnungen und erzählt in manchen Sequenzen die Geschichte von Regisseurin Nancy Mac Granaky-Quayes Eltern. Im Studenten Milieu spielend begegnen sich die Kulturen in der DDR der 60er Jahre. Humorvoll wird die Liebe zwischen einem Studenten aus Ghana und seiner deutschen Freundin thematisiert. Die Generaloberst-Hoepner-Kaserne, leer stehend und mit marodem Charme, ist das Studentenwohnheim. Gefördert mit Mitteln der Filmstiftung NRW haben die Studenten der internationalen Filmhochschule Köln in Wuppertal und Köln gedreht. Das Drehbuch schrieb Florian Wimmer, produziert wurde der Film von Florian Müßener. Beide sind begeistert von Wuppertal. „Das Stadtbild ist wirklich einzigartig. Industriell verbraucht und grün“.
Stählerne Zeit
Familie Engels, Dokumentarfilm WDR/SR
Der Saarländische Rundfunk hat für eine dreiteilige Dokumentations-Reihe (mit Spielfilmelementen) über die (Textil-)Industrie um 1850 den 1. Teil in Wuppertal realisiert. Die Familie von Friedrich Engels, der 1820 in Barmen geboren wurde und in Elberfeld zur Schule ging, steht hier im Mittelpunkt.
Weitere Produktionen...
Verschiedene Szenen des Sat 1 Films „Der perfekte Schwiegersohn“ mit Barbara Rudnik, der im Oktober ausgestrahlt wurde, wurden in Wuppertal gedreht. Sönke Wortmann, Produzent von „Hardcover“, der im Mai 2008 in die Kinos kommt, realisierte Teile des Films in der Vollzugsanstalt Simonshöfchen. Der Münster Tatort mit Jan Josef Liefers nutzte wieder Wuppertaler Locations, diesmal die Pathologie der Helios Kliniken.