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Newsarchiv - 2009
Die „FilmSchauPlätze NRW 2009“ werden in Wuppertal eröffnet.
„Der Krieger und die Kaiserin“ kehren in die Heimatstadt zurück.
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Die „FilmSchauPlätze NRW 2009“ werden in Wuppertal eröffnet. Es ist Sommer und das traditionsreiche Kinoprojekt der Filmstiftung NRW zieht mit Filmklassikern nach draußen. Aber nicht irgendwohin, sondern immer an besondere Orte, die einen Bezug zum ausgewählten Filmprogramm haben. Was liegt da in Wuppertal näher als „Der Krieger und die Kaiserin“ zu zeigen – der Film ist in Wuppertal gedreht und der Regisseur Tom Tykwer ist echter Wuppertaler. Michael Schmid-Ospach, Leiter der Filmstiftung NRW: „Wuppertal ist zum ersten Mal Austragungsort für einen FilmSchauPlatz - und für mich eine Stadt, in der mir sehr viel Schönes begegnet ist.“
Tom Tykwers „Heimatfilm“ wurde überwiegend in Wuppertal gedreht und zeigt markante Stadtszenerien wie die Schwebebahn, Franka Potente auf der Kaiserstraße in Vohwinkel unter dem Schwebebahngerüst und das Hochhaus der Sparkasse. Eine Einstellung, die auf einer steilen Wiese neben dem Mensagebäude der Bergischen Universität gedreht wurde, fängt den Panoramablick über das Wupper-Tal ein. Der Kameraschwenk zeigt dann aber nicht den 70er Jahre Bau der Uni, sondern ein Bergisches Schieferhaus nach potemkinschem Vorbild - vorne Bergisch, hinten Luft. Der in Wuppertal aufgewachsene Regisseur vergleicht seine Heimatstadt gerne mit San Francisco und die Schwebebahn mit der Hochbahn in Brooklyn.
Bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2000 war der „Krieger und die Kaiserin“ ein Wettbewerbsbeitrag. Den deutschen Filmpreis in Silber erhielt er 2001.
Das Open Air Kinoerlebnis findet in einem Innenhof der Projekt Fabrik ELBA statt. Dort wurden die ersten Ordner 1917 hergestellt. Viele Jahrzehnte bis Ende der 90er wurde dort produziert. Am Ufer der Wupper direkt an der Schwebebahn gelegen, wechseln sich industrielle Fassaden mit Kunstobjekten und lauschigen Innenhöfen ab. Denn die Zwischennutzung des Gebäudes setzt ganz auf Kunstprojekte. Beim Rahmenprogramm im verwunschenen Garten hinter der ELBA Villa und im Innenhof gibt es einen Biergarten mit künstlerischen Überraschungen von A wie Ausstellung bis Z wie Zelluloid.
Donnerstag, 2. Juli 2009 Projekt Fabrik ELBA, Innenhof, Friedrich-Ebert-Straße 107 Beginn des Rahmenprogramms: 19 Uhr Filmstart: 22 Uhr
In Wuppertal sind die FilmSchauPlätze eine Kooperationsveranstaltung der Filmstiftung NRW, der Arrenberg Entwicklungs- und Investitions-GmbH und der Wuppertal Marketing GmbH.
Die Schwebebahnstadt im Ersten
Der Fernsehfilm „Woche für Woche“ wird am 11. März, um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
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An mehr als zehn verschiedenen Locations wurde gedreht- ein paar Szenen natürlich in der unverwechselbaren Schwebebahn. Der Regisseur Martin Gies erzählt mit einem Augenzwinkern die Geschichte der Wuppertaler Familie Weingarten, die alles richtig machen will, aber dennoch in ein emotionales und organisatorisches Chaos gerät. Eine Scheidungskomödie über den aberwitzigen Versuch ein Kind zu teilen.
Felix Weingartens (Jannis Michel) Eltern, Miriam (Tanja Wedhorn) und Paul (Hans-Jochen Wagner), trennen sich, einvernehmlich, wie sie nie vergessen zu betonen. Aus Gründen der Fairness entscheiden sie sich, ihren einzigen Sohn gerecht zu teilen: Eine Woche bei der Mutter. Eine Woche beim Vater. Was für seine Eltern zunächst eine salomonische Lösung ist, bedeutet für Felix die totale Orientierungslosigkeit. Während sich seine Familie halbiert, verdoppelt sich seine materielle Existenz. Er lebt einen äußerst kompliziert zu organisierenden Alltag mit zwei Spielzimmern, zwei Betten, zwei Zahnbürsten - aber Felix lebt trotzdem in der Hoffnung, dass ausgerechnet der Streit, den der Alltag "Woche für Woche" - trotz intensiver psychologischer Begleitung von Dr. Theodor Samel (Ulrich Gebauer) - zwischen seinen Eltern auslöst, die Familie wieder zusammenführen kann.
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