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City-Marketing

Das Schwebodrom – Ort und Erlebnis als Gesamtattraktion

Wuppertal bekommt eine moderne Erlebnisausstellung rund um die Schwebebahn. Am oberen Ende der Fußgängerzone, Werth 96, in unmittelbarer Nähe zum historischen Schwebebahnhof Werther Brücke wird das Schwebodrom gebaut. Starttermin ist im Frühjahr 2023.

Aus Zeitreise Schwebebahn wird das Schwebodrom. Heute, 17. November,  wurden in den zukünftigen Räumlichkeiten im Werth 96 das Konzept und der Name durch die ISG Barmen-Werth und Wuppertal Marketing GmbH vorgestellt. 

von links: Martin Bang (Wuppertal Marketing GmbH), Wolfgang Jarisch (Sparkasse Wuppertal), Stefan Witgen (Kreativ-Direktor), Oliver Alberts und Thomas Helbig (ISG Barmen Werth)
Thomas Helbig im Pressetermin

Das Schwebodrom bietet Besucherinnen und Besuchern auf 400 qm ein umfassendes Erlebnis. An einem Ort wird das Schwebodrom mit einer multimedialen Show, einer umfangreichen Ausstellung zur Schwebebahn und einem spektakulären Virtual-Reality-Erlebnis begeistern. Höhepunkt und Blickfang ist ein historischer Wagen der ersten Baureihe, der von den Wuppertaler Stadtwerken aufwändig restauriert wurde. Im Inneren wird er technisch so ausgestattet, dass 30 Gäste gleichzeitig mittels einer VR-Brille eine virtuelle Schwebebahnfahrt zur Zeit der Stadtgründung am 1. August des Jahres 1929 unternehmen können.

Das Schwebodrom von innen

Das Schwebodrom besteht räumlich aus drei Abteilungen. Die Besucher buchen mit ihrem Ticket einen festen Starttermin für eine Tour, die etwa 60 Minuten dauert. Sie geht durch drei Räume für jeweils bis zu 30 Personen.

Am Start und Ziel der Reise befinden sich der Check-in-Counter und der Schwebodrom-Shop. Alle Wände der Räume sind in den prägenden Logo-Farben gehalten und bilden grafisch die Farben des Kaiserwagens ab. Ein gerüstgrünes Band wird sich unterhalb der Decke durch alle Räume ziehen.

Raum I – Multimedia-Sho

Die erste Station der Tour ist ein mit großen Monitoren ausgestatteter Raum, in dem das Schwebodrom Erlebnis startet.

Die Story: Berlin, London, Paris, New York und auch die Großstädte Elberfeld und Barmen standen Ende des 19. Jhd. vor der Herausforderung, bei stark wachsender Bevölkerung Lösungen für die innerstädtische Mobilität zu finden. 

Der überall vorhandene Pioniergeist des 19. Jahrhunderts und die Elektrifizierung brachten Lösungen wie eine U-Bahn in London, eine Straßenbahn in Berlin oder eine Hochbahn in New York hervor. Der erste Benz Patentmotorwagen kam auf die Straßen, die bis dahin von Pferdefuhrwerken dominiert waren. Man träumte sogar davon, die Verkehrsprobleme mit Luftfahrzeugen zu lösen.

Die besondere Topografie und Geologie des Wupper-Tals mit der extremen Enge des Verkehrsraumes in der Tallage brauchte aber eine spezielle Lösung. Die visionären Köpfe der Städte im Tal entschieden sich, den Versuch mit dem Kölner Zuckerfabrikanten Eugen Langen zu wagen und ein Nahverkehrsmittel über dem verbindenden Fluss zu bauen: die weltweit einzigartige Schwebebahn. Die Geschichte dieses Pioniergeistes ist in Raum 1 multimedial erlebbar.

 

Raum II – Die Schwebebahn-Ausstellung 

Im großen Ausstellungsraum des Schwebodroms gehen die Gäste selber auf Entdeckungstour. Sie können einmalige und bisher nicht oder nur sehr selten gesehene Schwebebahn-Exponate in 2D und 3D, historische Originalgegenstände, Fotos und Detailpläne aus der Bauphase, Modelle und viel Interessantes vom Baubeginn bis heute erleben. Auch das Original Versuchs-Fahrrad von Eugen Langen wird zu sehen sein.

 

Raum III – VR-Tour 

Als nächstes werden die Gäste zur VR-Tour eingeladen, dem Höhepunkt des Schwebodroms. Sie besteigen den Wagen, nehmen einen Platz ein und setzen sich die VR-Brille auf. Sie finden sich dann unmittelbar im Jahr 1929 wieder und und werden Passagiere einer besonderen Fahrt.

Sie können aus der Schwebebahn schauend ihre eigene Reise durchs Wupper-Tal erleben und dabei den Erzählungen des Schwebebahnfahrers Theodor zuhören, der sich mit seiner Tochter Johanna und Enkel Fritz angeregt über die Stadt und das bunte und  lebendige Wuppertal von 1929 unterhält.

Die Fahrt mit der VR-Brille ist ein atemberaubendes Erlebnis, bei dem man die Stadt auf kaum vorstellbare Weise erlebt und völlig immersiv in die Szenerie eintauchen kann.

Als Sprecher für die Hauptrolle konnte mit Tatortkomissar Dietmar Bär eine der bekanntesten Stimmen Deutschlands gewonnen werden.

 

Zur Abrundung der Zeitreise wird die benachbarte Passage vom Werth zur Höhne als „Zwanziger Jahre“-Passage ausgestaltet und stellt Verbindungen zwischen der Welt der Zwanziger Jahren und Wuppertal in dieser Zeit dar.

Im Anschluss an das Schwebodrom-Erlebnis bietet es sich an, die Originalstrecke, die man soeben zur Zeit von 1929 erlebt hat, in der heutigen Zeit nachzufahren. Weltweit die einzige Möglichkeit, Vergangenheit und Gegenwart mit demselben Verkehrsmittel auf derselben Strecke direkt nacheinander zu erleben.


Name und Logo

„Dromos“ steht im Griechischen für Parcour, Strecke oder Weg. Ein „-odrom“ ist ein Erlebnisort: ein Platz, an dem etwas vorgeführt wird.

Hauptdarsteller an diesem besonderen Ort ist die Schwebebahn, das zeitlose, moderne und immer besondere Verkehrsmittel. Sie wird dort von den Besuchern mit fast allen Sinnen wahrgenommen. Nimmt man beides zusam­men, ergibt sich als logische Herleitung der Begriff „Schwebodrom“, der ab sofort der Name für diese einzigartige Attraktion ist.

Das Zeichen, das einen solchen Erlebnisort verkörpert, braucht Mehrdimensionalität, Raum und Perspektive. Es muss das Erlebnis selbst zeigen, wie ein Kinoplakat. Es muss sich grundlegend von einem Logo für ein Produkt oder eine Dienstleistung unterscheiden. Dieses Logo umarmt den Betrachter und zieht ihn in sich hinein. Es beschreibt räumlich einen Ein- und Ausgang, in dessen Mittelpunkt der Höhepunkt des Erlebnisses gezeigt wird: Man schaut durch gegenwärtige Technik in die Vergangenheit.

Der Untertitel Expo & VR-Tour ist Programm und macht das Logo zudem international verständlich. Die Typografie verwendet natürlich die Futura, eine maßgebende Schrift der 20er-Jahre. Die Farben bilden das Spektrum des Kaiserwagens und des im Stadtbild omnipräsenten Schwebebahngerüstes ab.

Sie haben Fragen oder Anregungen zum Schwebodrom? Bitte wenden Sie sich an:

  

Herr Martin Bang
Geschäftsführer/in

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Mediaprojekt GmbH
  • WMG
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  • Mediaprojekt GmbH
  • Mediaprojekt GmbH
  • Zeitreise Schwebebahn GmbH
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