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Der Grundstein ist gelegt: Wuppertal und Xinxiang schlossen einen Freundschaftsvertrag

Mit dem Besuch einer Delegation aus China begannen 2011 die Beziehungen zwischen Wuppertal und der chinesischen Millionenstadt Xinxiang. Vor wenigen Wochen statteten Vertreter aus Wuppertal, unter ihnen Matthias Haschke von der Wuppertal Marketing GmbH, einen Gegenbesuch ab und erreichten in kurzer Zeit weit mehr, als man erwartet hatte.

So wurde am Ende des Besuches ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet, der den Wunsch nach Zusammenarbeit formuliert. Gerade für den bergischen Mittelstand stellt die enorme Expansion der Wirtschaftsmacht China eine große Herausforderung dar.

Im Land konnte sich die deutsche Delegation ein anschauliches Bild von Chancen und Grenzen einer Zusammenarbeit verschaffen. Xinxiang erscheint dabei als besonders interessanter Partner, weil die rasant wachsende Stadt im Ausland noch kaum bekannt ist und Wuppertaler Unternehmen auf absehbare Zeit wenig Konkurrenz durch europäische oder amerikanische Firmen zu erwarten haben.

Zu den ersten greifbaren Ergebnissen des Freundschaftsvertrages zählt ein Schüleraustausch mit dem Gymnasium Bayreuther Straße und dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium. Im Fokus steht aber auch das Historische Zentrum, dessen  Internetseite recht bald in einer chinesischen Fassung vorliegen wird, denn dem Engelshaus gilt das Interesse vieler chinesischer Bildungsreisender. Im Engelsgarten vor dem Historischen Zentrum soll nach Entwürfen des anerkannten chinesischen Bildhauers Prof. Zengh ein Engelsdenkmal aufgestellt werden.

Weiteres Ergebnis der Reise wird die Gründung eines China-Kompetenz-Zentrums in Wuppertal sein, das die Wirtschaftsförderung mit Mitteln der Mercator-Stiftung einrichten wird. Ein chinesischer Mitarbeiter wird von dort aus den Kontakt nach China pflegen.